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Beschreibung

Bei Dacheindeckungs-, Dämm- und Sanierungsarbeiten ist ein sicherer, witterungsunabhängiger Zugang zu Dachfläche und Traufe erforderlich. Sobald die Absturzhöhe an der Dachkante mehr als 2,00 m beträgt, ist eine Absturzsicherung vorgeschrieben; bei geneigten Dächern kommt hierfür häufig ein Dachfanggerüst in Kombination mit dem Fassadengerüst zum Einsatz (BG BAU B 121).

Technische Besonderheiten

  • Traufhöhe und Dachneigung bestimmen die Wahl von Arbeits- und/oder Dachfanggerüst
  • Bei Dachneigungen von mehr als 22,5° bis 60° ist ein Dachfanggerüst die normativ beschriebene Lösung
  • Materialaufzug oder Schuttrutsche für die Entsorgung von Altmaterial sinnvoll
  • Anpassung an Gauben, Dachüberstände und Kamine erforderlich
  • Bei geöffneter Dacheindeckung ggf. zusätzlicher Wetterschutz sinnvoll

Ablauf

  1. Objektbesichtigung und Bedarfsermittlung (Dachneigung, Traufhöhe, Zugänglichkeit)
  2. Klärung, ob öffentlicher Verkehrsraum benötigt wird und ggf. Einholung der erforderlichen Genehmigung
  3. Aufbau des Gerüsts inklusive Absturzsicherung (Dachfanggerüst, Seitenschutz)
  4. Prüfung und Freigabe durch eine befähigte Person
  5. Nutzung durch das Dachdeckerunternehmen über die Bauzeit
  6. Rückbau nach Abschluss der Arbeiten

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